Autor: phantomaz Thema: Tagebuch eines Überlebenden  (Gelesen 6269 mal)

Offline FireDragon

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Re: Tagebuch eines Überlebenden
« Antwort #15 am: Freitag, 17.Jan 2014 - 16:02 Uhr »
Wann geht es weiter Hammer story

Offline phantomaz

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sorry für das lange warten! but i am back!!!Again!!!
« Antwort #16 am: Sonntag, 16.Feb 2014 - 12:42 Uhr »
Sie landete keine 2 Meter hinter dem Typen, der sich augenblicklich umdrehte und noch während er sich auf den Hacken umdrehte, sein Gewehr von der Schulter riss. Er schoss auch sofort in meine Richtung. Der erste Schuss ging noch in die Hauswand, der zweite durch eines der geöffneten Fenstergläser und ließ Scherben an die Wand regnen. Ich war bereits bei der Kehrtwende in Deckung gegangen, wenn der Walker das Licht nicht gesehen hatte, dann würde er zumindest jetzt wissen wo sich der Typ befand. Die Schüsse waren ohrenbetäubend laut und alleine die Einschläge verrieten mir, dass es sich um keine AK, sondern um eine Waffe wesentlich größeren Kalibers handeln musste. "Was ist da draußen los Piotre? Ist Mareck endlich wieder da und hat was im Schlepptau oder warum ballerst du hier so rum?" "Schnauze Jurek, da ist wer im Haus oder haben wir seit neuesten Knicklichter?" Ich hörte wie der andere Kerl eine Waffe entsicherte und ich lugte ganz vorsichtig an der unteren rechten Ecke des Fensters empor und sofort vielen mehrere Schüsse. Ein Schuss kam eindeutig aus der Waffe des Pissers, die anderen wohl aus einer anderen Automatik die diesem Jurek gehören musste. Dann ein entsetzlicher Aufschrei, es hörte sich an als ob man ein Ferkel abstechen würde und war irgendwie auch nicht menschlich. Kurz darauf der Schrei eines Mannes der große Schmerzen haben musste. Der Walker musste sein Abendmahl erreicht haben und voll zugelangt haben. Ein Schuss aus der großen Waffe fiel und ein Hilferuf: "Verdammt Jurek hilf mir Kumpel!" "Sorry aber du weißt was mit Denen passiert die gebissen werden..." Eine Salve, dann noch zwei weitere. Aus meinem Versteck heraus konnte ich beobachten wie dieser Kerl, Jurek, seinen Kumpanen durchlöcherte und den Walker, der hinter ihm stand und sich in seine Schulter verbissen hatte, gleich mit. Danach rannte er in geduckter Haltung hinter einen der Ladas und ich konnte erkennen wie er durch den Schlamm weiter vor kroch.
"Es ist Zeit mein kleiner Stratege... Mach dich vom Acker und wechsel endlich dein Versteck, der Typ durchlöchert dich sonst genauso skrupellos wie er´s mit seinen Kameraden tut. " Die Stimme brachte wieder Bewegung in meine erstarrten Glieder und ich robbte selbst zur Tür, raus aus dem Zimmer. Kaum war ich um die Ecke gebogen und lief in Richtung Einstiegsfenster, aus dem ich gekommen war, hörte ich irgendwas im Zimmer hinter mir auf den Boden polterte. "RUNTER!" schrie mich die Stimme in meinem Kopf an, doch bevor ich runter gehen konnte wurde ich schon durch die Luft geschleudert. Eine mächtige Explosion hatte den Raum, in dem ich vor kaum mehr als ein paar Sekunden zuvor noch gekauert hatte, in seine Bestandteile zerlegt. Die Druckwelle mit samt  Feuerlanze die durch die Tür geschossen kam und eine Menge an Splittern und Schutt mit sich zog, hatte mich durch den halben Flur geschleudert und ich war froh, dass ich mir nur die linke Seite ordentlich geprellte hatte. Allerdings spürte ich meine Pistole nicht mehr in meiner Hand. Stattdessen glühte ein dicker Holzsplitter unter meiner Haut.
Ich rappelte mich auf und zog ohne einen Laut von mir zu geben den Dorn aus meiner Hand. Ich hätte am liebsten geschrien vor Schmerz, aber ich durfte keinen Laut von mir geben. Der Typ dachte bestimmt ich sei längst tot. Am Ende des Flurs entdeckt ich auch meine Pistole, über der Taschenlampe leuchtete jetzt ein weitere kleiner roter Punkt. Als ich die Waffe aufhob erkannte ich das es der Laserpointer war der sich selbst eingeschalten haben musste. "Perfekt!" flüsterte ich und stahl mich unbemerkt aus dem Haus. Auf der Rückseite des Hauses schlich ich weiter vor, an die Ecke des Hauses, wo ich den Innenhof wieder im Blickfeld hatte. Dieser Jurek stand da mitten auf dem Platz, ein große Maschinenpistole in den Armen und das Knicklicht hatte er auch irgendwie an der Waffe befestigt. Es sah aus als ob er lauschte, wartete bis sich irgendwas rührte, ich irgendeinen Laut von mir gab. Ich war hier sicher, ich hatte mich weiter rüber zur Scheune bewegt, die ganze Zeit über den Körper dicht an den Boden gepresst. Das Einzige was mir Sorge machte, war der Rucksack, hoffentlich verhedderte er sich nicht irgendwo im Gestrüpp oder in einem Strauch.
Unbemerkt hatte ich nun die Seite komplett gewechselt.  Und kauerte neben der Scheune. Er bewegte sich auf das Haus zu, anstelle es durch die Vordertür zu probieren ging er schnurr gerade auf das große Loch zu, wo noch vor ein paar Minuten ein Fenster eingebaut gewesen war. Noch immer züngelten kleine Flammen an den Überresten des Fensterrahmens und im Inneren des Raumes brannte es unweit stärker und dunkler Rauch sammelte sich unter der Decke und zog in dichten Schwaden aus der Öffnung in die Nacht empor. Ich verfolgte ihn mit dem Laserpointer, immer darauf bedacht ihn ein klein wenig hinter ihm auf dem Boden gerichtet zu halten. Dann blieb er stehen, ich denke nicht das er irgendetwas im Inneren des Raumes erkennen konnte aus seinem Blickwinkel, denn er war alles andere als ein Riese. Er hatte mir komplett den Rücken zugewandt und ich ergriff die Gunst der Stunde. Der Laserpointer arbeitet sich seinen Weg von den Beinen hinauf über den Arsch bis zum Rücken und verharrte auf dem linken Schulterblatt. Ich hielt die Waffe in beiden Händen und war konzentriert und hoch angespannt zugleich. Ich bemerkte wie ich instinktiv aufgehört hatte zu atmen. Mein rechter Zeigefinger spannte sich und der Trigger gab allmählich nach.

Offline phantomaz

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Re: Tagebuch eines Überlebenden
« Antwort #17 am: Sonntag, 16.Feb 2014 - 12:43 Uhr »
Kurz bevor sich der Schuss lösen würde, drehte sich dieser Typ doch tatsächlich um und schlenderte zurück zur Scheune, mehr oder weniger direkt auf mich zu. Der kleine Punkt des Lasers zuckte jetzt wild auf seiner Brust hin und her. Für einen gezielten Schuss war ich viel zu aufgeregt und meine Atmung hatte sich auch von einer ruhigen gleichmäßigen, zu einer nervösen Schnappatmung gewandelt. Doch der Kerl bemerkte mich überhaupt nicht. Im blassen Schein des Knicklichts konnte ich sein Gesicht gut erkennen. Er war alt, sehr alt. Sein Gesicht war wettergegerbt und schien schon richtig ledrig zu sein. Ansonsten hatte er längeres graues Haar was er zu einem unwirschen Zopf gebunden hatte. Auch sein Bart war grau und sah aus als ob er eine Rasur dringend nötig hatte. Einfach so ging er zurück in die Scheune, so als ob nichts gewesen wäre. Er hatte gerade zwei seiner Kumpanen verloren und einen Unbekannten mit einer Granate in die Luft gesprengt, zumindest glaubte er das. Und ich hockte da an der Ecke und war verängstigt, aber auch irgendwie besessen davon diesen Typen abzuknallen. "Na Kleiner hast langsam Gefallen daran gefunden, wie? Nur biste zu blöde den richtigen Moment abzupassen. Und jetzt bist du der Depp der draußen um Regen sitzt.", das stimmte, ich war mittlerweile bis auf die Haut durchnässt und zugegebener maßen wurde mir  langsam wirklich kalt. Ich überlegte wie ich am besten weiter vorgehen sollte. Sollte ich diesen Typen doch sein Schicksal überlassen und klamm heimlich weiterziehen ohne ein Auto? Nein, das war keine Option, Cooper brauchte meine Hilfe, also musste ich Ruhe und Zeit haben um die Wagen abzuchecken und vor allem musste ich notgedrungener Maßen irgendwann einen Motor starten und das würde der Typ sicherlich hören. Just in diesem Moment hörte ich wie in einem der alten Ladas vergeblich versuchte wurde den Motor zu starten. Wann war der Typ denn bitte rausgekommen? Ich spähte um die Ecke und suchte die beiden Fahrzeuge nach ihm ab und entdeckte ihn im hinteren der beiden. Ich wollte gerade aus meiner Deckung raus als ein kleiner Junge mit zwei schweren Rucksäcken aus der Scheune gelaufen kam. Der Wagen sprang an. "Komm schon, beeil dich, der Kerl steckt immer noch hier irgendwo! Wir müssen so schnell wie möglich abhauen." Ich sah wie sich Jurek aus der Fahrertür gelehnt hatte und den Jungen antrieb. In diesem Moment erlosch mein Killertrieb gänzlich in mir und ein großes schwarzes Loch entstand.
Hatte ich da eine Familie von Überlebenden ausgelöscht?  Und jetzt war nur noch dieser alte Mann für den kleinen Jungen da? "Das kann unmöglich sein! Schau dir die Typen doch mal genauer an, wer ballert auf wehrlose Leute einfach so zum Spaß? Wer hat euch da oben auf der Burg fast abgeschlachtet? Wer wirft hier mit Granaten rum und sprengt ganze Häuser weg? Frag dich das nochmal ganz genau und dann wirst du sie nicht einfach so ziehen lassen!"
Ich ließ sie einfach so ziehen, ich stand da auf dem Innenhof des Guts und sah die roten Rücklichter in der dunklen, verregneten Nacht verschwinden. Ich stand da eine ganze Weile, das Feuer breitet sich hinter mir langsam im gesamten Haus aus und erhellte die Nacht. Erst als ich irgendwo im Wald eine Art heulen hörte erwachte ich aus meiner Trance und hastete in die Scheune.  Außer viel Heu, Mistgabeln, allerlei anderes Zeug für die Landwirtschaft entdeckte ich nichts brauchbares. Das Nachtlager der Truppe war klar zu erkennen, sie hatten es sich da bequem gemacht, auf der ersten Etage des linken Heustobers. Auch in der Feuerstelle glühten noch die letzten Scheite. Zwei volle Benzinkanister hatten sie allerdings da gelassen. Lucky Me! Ich schleppte beide zum Traktor rüber und verstaute sie im Inneren des geräumigen Fahrerhäuschens. Auch meinen Rucksack und die Pumpgun fanden noch Platz. Ich untersuchte schnell die Leiche dieses Piotres und nahm seinen Gürtel samt Trinkfalsche, Jagdmesser und Leathermen an mich sowie das lange Gewehr was er bei sich trug. Es sah aus wie aus dem zweiten Weltkrieg, und in seiner Jackentasche fand ich passend dazu noch mehre Clips an Munition, jeweils 10 Patronen waren an einem kleinen Stoffriemen aneinander gesteckt. Mit den übrigen Schuss im Gewehr selbst hätten wir jetzt locker über 50 Schuss. Ich stellte das Gewehr in eine Ecke der Fahrerkabine und sicherte meine Pistole, die ich mir in den Gürtel steckte. "Ok, bitte lieber Gott, lass dieses Drecksding anspringen." Mein Stoßgebet wirkte, der Traktor sprang unter lautem Schnaufen und Gluckern an. Die Maschine schien einiges unter der Haube zu haben, denn die ganze Kabine wackelte und ich kam mir vor wie auf einem elektrischen Massagestuhl. Ich knipste die Scheinwerfer an und sah zu meinem Erschrecken eine Horde Walker aus dem Walder auf mich zu rennen. "Na Kleiner? Vorwärts in die Flucht? Oder willst du dieses Ungetüm auf dem Hof vorher wenden?" Verdammt sie hatte Recht, der Wendekreis solcher Landfahrzeuge war bestimmt gewaltig und selbst wenn nicht, musste ich irgendwie rückwärts um den anderen Lada zirkeln. "Scheiß drauf!" sprach ich zu mir selbst und legte den ersten Gang ein.
"Nein meine Junge, du wirst richtig Auto fahren lernen! Von diesen neumodischen Automatikgetrieben halte ich überhaupt nichts. Sein froh das wir dir die Kosten für den Führerschein erspart haben mein Junge!" hörte ich in meiner Erinnerung meinen Vater sagen. Danke Paps, alles fügte sich irgendwann glücklich und gerade jetzt war ich froh darüber, wahrscheinlich hätten mich die Biester da draußen in Stücke gerissen, wenn ich hier groß überlegt hätte wie man nen Schaltgetriebe zum Laufen bringt. Stattdessen fuhr ich jetzt voll hochtourig auf die Meute zu, ich schalte noch einmal hoch und drückte das große Gaspedal bis zum Bodenblech durch. Mich trennten jetzt nur noch 40 Meter von den ersten Walkern, die noch immer auf mich zu gespurtet kamen. "Ahhhhh Kommt Schon Ihr Drecksäcke! Wer Will Was Von Mir? Kommt Schon!!!" Ich schrie laut in die Nacht hinein und übertönte den Motor kein bisschen. Dafür schaltet ich die großen Nebelscheinwerfer auf dem Dach des Traktors ein. Oh ja und wie diese Viecher nachtaktiv waren, das grelle Licht blendete sie so dermaßen, dass viele von ihnen stehen blieben andere sogar versuchten aus dem Lichtkegel zu entkommen indem sie zur Seite aufs offene Feld rannten. Die ersten zwei Walker, die wie angewurzelt vor mir stehen geblieben waren, überrolle ich mit den großen Reifen der linken Achse. Ich sah wie der wie der eine versuchte nach rechts weg zu brechen und sein Kopf knallte mit einem dumpfen Laut gegen den großen Kühler. Blutrünstig steuerte ich auf eine größere Gruppe zu meiner Linken und schaltete in den Dritten, ließ den Motor aufheulen und kachelte direkt in die Gruppe rein. Blut spritzte an die Scheibe und ich sah Gliedmaßen durch die Gegend fliegen. Ich lachte laut auf und schlug das Lenkrad voll nach rechts ein. Ich hörte wie die Knochen der Walker unter dem Gewicht des Traktors zermalmt wurden. Als ich mich umdrehte bewunderte ich mein Werk der Zerstörung, ein Blutbad aus leblosen zerfetzten Körpern lag da hinter mir und den Walkern vor mir würde es bald genau so ergehen. In meinem Blutrausch achtete ich auf gar nichts mehr, mir war nur wichtig möglichst viele Walker zu überrollen bis ihnen die Gedärme aus den leblosen Leiber quollen. Erst als ich keinen mehr sah kuppelte ich aus und ließ den Traktor im Leerlauf weiterlaufen. Da stand ich nun in Mitten des zum ernten bereiten Kohlackers. Ich hatte mehrere Schleifen in ihm gezogen und er war völlig zerfurcht. Ca. 200 Meter entfernt stand das Farmerhäuschen in Flammen, sie züngelten bereits durch den Dachstuhl hindurch. Es hatte mittlerweile aufgehört zu regnen und man konnte durch die Helligkeit des Feuers den näheren Umkreis gut erkennen. Ich war hier ein leichtes Ziel für alle die keinen so komfortablen Unterschlupf für die Nacht gefunden hatten wie wir. Und wenn dieser Jurek noch in der Nähe wäre und ein Scharfschützengewehr dabei gehabt hätte, dann wäre ich mit Sicherheit schon tot. Und so schaltete ich erneut durch und machte mich vom Ackern.

Offline phantomaz

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Re: Tagebuch eines Überlebenden
« Antwort #18 am: Mittwoch, 01.Apr 2015 - 12:34 Uhr »
wurde meine Story also knall hart rausgeworfeen... schnief... muss eh mal weiterschreiben, nen kleines Feedback der community wäre dabei hilfreich!

Offline corvoac4

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Re: Tagebuch eines Überlebenden
« Antwort #19 am: Samstag, 10.Okt 2015 - 12:53 Uhr »
äh ich glaub in chernarus gibts keine akws oder hab ich da was übersehen? :o